Das Visionscafé ist beim Friseur

Das Visionscafé startet an seinem neuen Standort mit neuem Schwung ins Jahr 2014 und ist von nun an wieder jeden Samstag zwischen 10 und 13 Uhr geöffnet. Die Räume im ehemaligen Friseurgeschäft Albert in der Marktstraße 29 wurden liebevoll hergerichtet und stehen nun für einige Monate für neue Aktivitäten zur Verfügung.

Türen gehen auf 31

Briefe an die Bewohner/innen einer Stadt

 

Von Gabriele Bösch

 

Ich habe für diesen Abend, zur Feier des Meilensteins „Soziale Architektur“, ein letztes „Türen gehen auf“ geschrieben. Ich habe es dreimal geschrieben und zur Seite gelegt, wie so manches Mal in den letzten Monaten: Ich fand nicht in die rechte Liebe.

Türen gehen auf 30

Briefe an die Bewohner/innen einer Stadt

 

Von Gabriele Bösch

 

Wie viel Lärm macht eine Buchsbaumhecke?

Das ist eine Frage, die ich letzte Woche in mein Notizbuch geschrieben habe.
Die Hecke wird gekärchert, um den Buchsbaumzünsler zu entfernen – seine Larven oder seine Raupen; so genau weiß ich das nicht, ich beobachte nur. Später wird die Hecke gespritzt. Irgendwann wird sie mit der elektrischen Heckenschere geschnitten. Das zu Boden fallende Laub wird mit dem Laubsauger eingefangen.

Türen gehen auf 29

Briefe an die Bewohner/innen einer Stadt

 

Von Gabriele Bösch

 

Wenn sich die Schnecken am 1,5m hohen Beinwell gütlich tun, dann könnte man sagen, dass etwas falsch läuft, ich brauche nämlich dicke Handschuhe, um ihn aufzubinden, weil er so stachelig ist. Warum verfolgt mich dieses Bild, während doch der Gemüsegarten komplett unter Wasser steht, der Apfelbaum sich in einem See spiegelt und der erste Schritt in den Keller mir nasse Socken beschert? Sind die Schnecken aus Verzweiflung da hochgekrochen? Oder sind die Stacheln durch das viele Wasser aufgeweicht? Könnte man sagen, dass eine Katastrophe zu neuen Formen des Zusammenwirkens führt? (Die Salatsetzlinge wurden nicht gefressen, weil sie unter Wasser standen!) Ich hoffe, Ihnen allen ist kein größerer Schaden entstanden!

Türen gehen auf 27

Briefe an die Bewohner/innen einer Stadt

 

Von Ingrid Bösch

 

Die ersten drei Zeilen in unserem blauen Fenster in der Villa Sonnenschein lauten:

 

Ehren was ist

Alles hängt zusammen

Alles bedingt sich

 

 

Was ehren und schätzen wir in unserer Stätte des Wirkens?

  • uns selbst und all jene, die hier ein und aus gehen
  • unsere großzügigen Räumlichkeiten hier in der Villa Sonnenschein
  • (halb-)öffentliche Lebensplätze der Stadt, die wir gerne besuchen und beleben, weil wir über keinen eigenen Garten verfügen. Solche Orte sind z.B.

Türen gehen auf 26

Briefe an die Bewohner/innen einer Stadt

 

Von Ingrid Bösch

 

Der Kalender zeigt auf den 18. März 2013, Montag. Es regnet. Wir, 4 Frauen,  packeln uns je zu zweit unter einen Regenschirm und pilgern Richtung ehem. Gasthaus Frohe Aussicht. Gertraud Gächter hat in der Funktion als Kindergartenreferentin der Stadt Hohenems zur Besichtigung der Ausstellung „Projekt(t)räume“ – Anstiftung zur Wahrnehmung eingeladen. Wir mischen uns unter die schon zahlreich anwesenden KindergartenpädagogInnen.

Türen gehen auf 25

Briefe an die Bewohner/innen einer Stadt

 

Von Ingrid Bösch

 

27.  April 2013

 

Liebe StadtbewohnerInnen

 

Uuuhh, ja, die Tür zum Schreiben geht auf. Mein Atem geht schnell, in meinem Körper kribbelt es bis in die Fingerspitzen, Energie in deutlich spürbarer Bewegung. Die Ruhezeit zieht sich zurück.

Türen gehen auf 24

Briefe an die Bewohner/innen einer Stadt

Von Gabriele Bösch

 

In Altach gibt es einen Tischler, der auch Lehrlinge ausbildet. Im Laufe der Jahre erkannte er, dass junge Menschen nicht mehr im Bewusstsein natürlicher Zusammenhänge aufwachsen: Sie glauben, die Milch käme vom Spar und das Holz vom Tschabrun oder von der Firma Tischler Rohstoff. Da überlegte er sich etwas.

Türen gehen auf 23

Briefe an die Bewohner/innen einer Stadt

Von Julia Jäger

 

Liebe Hohenemser und Hohenemserinnen,

Ich durfte bei der Vision Stadt Hohenems mitmachen und habe so einen tieferen Einblick in unsere Stadt erhalten – es hat mir gezeigt, was es schon gibt, was alles läuft, aber auch, was noch getan werden muss.